cool & clean Training '11
Cool & Clean Training am 21. November 2011
Seit etwas mehr als fünf Jahren ist unsere Gruppe Mitglied bei Cool&Clean.
Dieses Projekt wurde von Swiss Olympics als nationales Präventionsprogramm lanciert und soll die Sportler und Sportlerinnen für die Themen Drogen, Alkohol, Doping sensibilisieren. Im Zentrum stehen nach wie vor die 5 Commitments für sauberen und fairen Sport.
Unser Training vom 21. November 2011 stand also unter dem Motto „Cool&Clean“.
In diesem Jahr begannen wir das Training mit einem einleitendem und erklärendem Gespräch über „Cool&Clean. Wir besprachen die 5 Commitments ausführlich und die neuen Turnerinnen lernten „Cool&Clean“ sofort kennen. Danach konnten die Mädchen gleich die Rumpfmuskulatur brauchen, denn die erste Übung hiess „Golden Gate“, bei welcher die Stützrücklingsposition auf zwei Bänken ausgeübt wurde. Da die Turnerinnen keine Mühe damit hatten, konnten sie anschliessend dieselbe Übung in der Stützvorlingsposition ausführen.
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Die zweite Übung hiess „Schwebebalken“, bei welcher es darum ging bäuchlings auf einer Bank zu liegen und die Arme und Beine gleichzeitig zu heben und senken. Dies dient dazu, die Rückenmuskulatur zu stärken. Bei der nächsten Übung wurden die dreiköpfigen Oberarmmuskel mit rücklings Liegestützen gestärkt. Beim „Liegestuhl“ kamen die Turnerinnen das erste Mal richtig ins Schwitzen. Dieser Muskel wird beim Geräteturnen nur selten gebraucht.
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Die letzte Übung an der Bank war das „Bergsteigen“. Dabei werden zehn Schritte auf die Bank mit dem gleichen Bein gemacht, dann mit dem anderen. Die Turnerinnen machten es sehr gut. Alle führten es gleichzeitig aus. Dies erforderte hohe Disziplin und Konzentration. Bei dieser Übung haben sie nicht nur den Oberschenkelmuskel trainiert, sondern auch die Koordination.
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Nach den Übungen an der Bank war die erste Stafette an der Reihe, die „Bärenstafette“. Die ganze Gruppe wurde in 4 Teams eingeteilt. Alle hatten die Aufgabe, auf allen Vieren wie ein Bär einen Ball mit der Stirn über eine bestimmte Strecke zu bugsieren, dabei durfte der Ball nur mit der Stirn berührt und nur über eine kurze Distanz vorgelegt werden. Mit einem Team haben wir im Geheimen abgemacht, dass es beim Umrunden des Malstabes den Ball mit der Hand kontrollieren könne. Dieses Team hat deshalb gewonnen.
Nach dem Spiel haben wir besprochen, warum sich die anderen Teams zu Recht benachteiligt und unfair behandelt gefühlt haben. Es zeigte sich, dass das Gewinnerteam nur durch Mogeln gewonnen hatte. Die Spielerinnen sahen dadurch ein, warum es dringend notwendig ist, ein Spiel fair zu spielen und sich an die Spielregeln zu halten.
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Die zweite Stafette hiess „Ballon-Pendelstafette“, bei welcher es darum ging, das Bändeli, weiterzugeben. Alle Läufer eines Teams erhielten einen Ballon, welchen sie beim Hinweg aufblasen und beim Rückweg die Luft wieder ablassen mussten. Diese Stafette haben wir viermal gespielt, damit jedes Team und somit jede Turnerin einmal einen Ballon aufblasen konnte. Nach der Stafette versammelten wir uns in einem Kreis und haben über die Sinn des Ballons diskutiert. Die Mädchen haben festgestellt, dass während des Laufens und Aufblasens nicht genügend Luft in der Lunge vorhanden ist und sie daher nur viel langsamer rennen konnten. Das Gleiche passiert beim Rauchen, d.h. der Körper erhält viel weniger Sauerstoff. Beim Rauchen schädigt man seinen Körper und hat nicht mehr die gleiche Leistungsfähigkeit.
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Die letzte Stafette hiess „Ball-roll-trag-Stafette“. Drei der Teams erhielten einen Medizinball, das vierte einen Fussball. Die Bälle wurden bis zum Malstab gerollt, dann um den Wendepunkt getragen. Sieger war das Team mit dem Fussball. Die anderen Teams merkten, dass es dieses Team einfacher hatte. Anschliessend besprachen wird das Thema Doping. Allen war völlig klar, dass kein fairer Leistungsvergleich möglich ist, wenn ein Sportler Doping zu sich nimmt!
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Am Ende des Trainings haben wir die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
Ich will meine Ziele erreichen, ich verhalte mich fair. Ich verzichte auf Tabak und Cannabis und trinke, wenn überhaupt, verantwortungsbewusst.
Das Schlussfoto bereitete allen viel Spass!
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